5 Dinge, die man in Leipzig tun sollte

Leipzig? Mmmh… Ist das nicht diese Stadt im Osten? Da, wo die alle so komisch reden?
Hab ich schon mal was von gehört…
So in etwa war die Reaktion meiner Freunde auf die Ankündigung, dass ich nach Leipzig ziehen würde.
Fast auf den Tag genau ist Leipzig nun schon seit einem Jahr meine neue Heimatstadt. Ich finde, es wird höchste Zeit, dass ich euch ein bisschen was von dieser schönen Stadt zeige und euch ein paar Tipps an die Hand gebe, was man hier so unternehmen sollte. Denn in Leipzig gibt es viele versteckte Ecken, die echt richtig schön sind. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Tadaahhhh!!!! Das ist meine neuen Heimatstadt, die folgenden Dinge solltet ihr tun, wenn ihr mal hier vorbei kommt:

1. Durch die Stadt bummeln

Als allererstes lohnt es sich in Leipzig einen kleinen Stadtbummel zu machen. Der Mix aus alten, historischen Gebäuden und neuer Architektur ist einfach phänomenal. Beispiele gefällig?

Dies hier ist das alte Rathaus direkt am Markplatz im Herzen der Stadt:Altes Rathaus Leipzig

Ganz neu gebaut: die Höfe am Brühl (wer gern shoppen geht, sollte hier mal vorbei gehen)

Höfe am BrühlAm Naschmarkt haben wir noch richtig schöne alte Gebäude.

NaschmarktÜberrascht sind die meisten Gäste, wenn ich ihnen am Augustusplatz die beeindruckende Fassade der Universität zeige:

Universität LeipzigDie Nikolaikirche gehört zu den historisch wichtigen Orten von Leipzig. Hier starteten die Montagsdemonstrationen, mit denen die Bürger der DDR friedlich für ihre Freiheit kämpften.Nikolaikirche

2. Aussicht genießen

Ich bin ja ein riesiger Fan davon auf irgendwelche Türme, Berge etc. zu klettern und von dort aus die Aussicht zu genießen. Wer sich einen Überblick über Leipzig verschaffen will, der hat hier so einige Möglichkeiten.

Die anstrengende Variante
Das Völkerschlachtdenkmal liegt etwas außerhalb von Leipzig und ist ein sehr beeindruckendes Monument, das an eine Schlacht zu Zeiten Napoleons erinnern soll. Innen bieten sich dem Besucher riesige und beeindruckende Statuen. Und vor allem kann man den Turm erklimmen und von dort aus die Aussicht über Leipzig und das Umland zu genießen.

VölkerschlachtdenkmalDie bequeme Variante
Mitten in der Innenstadt, direkt neben der Leipziger Universität, gibt es den Panorama Tower. Diesen kann nun wirklich kein Besucher verfehlen. Neben der schönen Architektur, ist er die bequemste Variante, um das Panorama der Stadt zu genießen. Einfach mit dem Fahrstuhl in die 29. Etage fahren, 3 Euro Eintritt löhnen, noch schnell 2 Treppen erklimmen und schon ist man auf der wunderschönen Dachterrasse und kann den Blick über Leipzig genießen.

Panorama Tower Panorama LeizpigDie idyllische Variante
Ein wenig versteckt im grünen Gürtel von Leipzig, gibt es den Rosenthaler Aussichtsturm. Dieser ist übrigens nichts für Menschen, die von Seekrankheit geplagt werden. Die obere Plattform schwankt ganz schön im Wind… Dafür hat man hier oben einen schönen Blick auf die Skyline – und Verliebte können hier ein Schloss anbringen.

Aussichtsturm Rosenthal Aussicht Rosenthal

3. Im Grünen entspannen

Wer bei den Panoramabildern aufgepasst hat, dem ist vermutlich aufgefallen, dass Leipzig viele Grünflächen zu bieten hat. Die vielen Parks und Wälder in direkter Innenstadtnähe, gehören für mich zum großen Pluspunkt dieser Stadt.  Ein Nachmittag im Clara Park bei Eis und Kaffee, oder im Rosenthal auf der Wiese sitzen und Menschen beim Drachen steigen zusehen… entspannter geht es wohl kaum.

Leipzig Park

4. Kanu fahren

Auf den Nebenarmen der Elster kann man sich in Leipzig einfach so ein Kanu mieten und ein wenig durch die Gegend paddeln. Wir haben das dieses Jahr das erste Mal ausprobiert und es wurde zu einem der lustigsten Ausflüge dieses Jahres. Zu fünft in einem Kanu, lagen wir leider definitiv zu tief im Wasser. Wir waren also hauptsächlich damit beschäftigt, uns nicht zu sehr zu bewegen, um nicht zu kentern. Gerade aus zu fahren ist übrigens mit so vielen Leuten auch nicht gerade ein Zuckerschlecken – aber hey… Zick-Zack-Linien und im Kreis Drehen, das konnten wir quasi von Anfang an sehr gut… 😉
Das besonderes Plus bei einer solchen Kanutour: die Restaurants entlang der Paddel-Strecke haben sich auf die Kanufahrer eingestellt und haben kleine Anlegestellen an ihren Außenterassen. Einfach anhalten und ne Pizza essen, oder einen Kaffee trinken? Bei einer Kanutour mitten in Leipzig ist das überhaupt kein Problem.
Kanu fahren

5. Die Kneipenszene entdecken

Den Ausklang eines perfekten Tage genießt man am besten inmitten der Leipziger Kneipenszene.
Hierfür gibt es zwei Ecken, die ich euch ans Herz legen möchte. Die Karl-Liebknecht-Straße – von den Leipziger liebevoll „Karli“ genannte – befindet sich in der Südvorstadt und bietet Restaurants für jeden Geschmack.
Wer sich nicht aus der Innenstadt fortbewegen will, dem sei das Barfußgässchen ans Herz gelegt. Zahlreiche Kneipen, Straßenmusiker… hier pulsiert abends das Leben. Das ist Leipzig live!

Barfußgässchen Barfußgässchen 2Wenn ich mir das so angucke, dann könnte ich mit den Tipps gefühlt noch ewig weiter machen. Der tolle Leipziger Zoo, die wunderschönen Seen rings um Leipzig…
Naja… das alles erzähle ich euch das nächste Mal. 🙂

Wie ist das bei euch: ward ihr schon mal in Leipzig? Habe ich noch Fragen offen gelassen?
Dann schreibt mir doch einfach!

Karina

Karina

Karina ist 30 Jahre alt und lebt in Leipzig.
Tauchen, Reisen und Bloggen sind ihre großen Leidenschaften. Wann immer es möglich ist, erkundet sie die Welt und berichtet auf Zauberhaftes Anderswo von ihren zahlreichen Erlebnissen.
Karina

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