Reisetipps: Meine Kamera-Ausrüstung

Was wäre eine Reise ohne Fotos? Ohne auf Papier gebannte Erinnerungen an eine der schönsten Zeiten im Jahr? Wenn man nach der Rückkehr aus dem Urlaub nicht noch einmal stundenlang durch zahlreiche Fotos die einzelnen Stationen des zurückliegenden Abenteuers nachverfolgen könnte?
Also ich fände das ziemlich traurig. Und dieser Blog hier, wäre dann auch irgendwie fad… so ganz ohne Bilder. Da mich einige angeschrieben haben, weil sie wissen wollten, was ich für eine Kamera-Ausrüstung bei mir trage, habe ich für euch mal in meinen Koffer geschaut.

*Tadaahhh* Hier sind meine kleinen Schätze der Urlaubsfotografie.

Immer und überall dabei…       

… habe ich, wie mittlerweile fast jeder: mein Smartphone. Ausgestattet mit 8 Megapixeln macht die Kamera für ein Handy ganz ordentliche Fotos. Der große Vorteil: die Urlaubsbilder können direkt per What’s App verschickt werden, um Freunde neidisch zu machen. *hehe*

SmartphoneSpaß beiseite, die Vorteile der Handykamera liegen klar auf der Hand: ich hab es sowieso meistens dabei, noch dazu ist es klein und handlich – perfekt also um während der Reise allerlei Dinge bildlich festzuhalten.  Obendrauf nutze ich gern verschiedenste Fotoapps: von der Panorama-App über das Mini-Fotobearbeitungsprogramm, eine App um tolle Collagen zu erstellen bis zu Instagram – hier ist wirklich für jeden etwas dabei.

Apropos: Kennt ihr eigentlich schon meinen Instagram-Channel? Hier gibt es regelmäßig brandaktuelle Reisebilder von mir. 🙂

InstagramRichtig schicke Bilder…

…gibt’s von unserer Spiegelreflexkamera. Wir besitzen eine Canon EOS 650D.
So richtig warm geworden bin ich mit dieser Kamera zugegebenermaßen erst seit meinem Fotokurs in diesem Jahr. Davor war die Kamera für mich vor allem: zu groß, zu unhandlich und mit viel zu vielen Knöpfen ausgestattet. Tut mir leid, ich bin halt nicht gerade ein Technikfreak. 😉SpiegelreflexkameraSeitdem ich allerdings weiß, wie ich mit ihr umzugehen habe, gebe ich sie nur noch ungern aus der Hand. Ich liebe die Tiefenschärfe dieser Kamera – verschwimmende Hintergründe und die Chance genau das Detail im Bild scharf zu stellen, auf das ich aufmerksam machen will. Dazu eine hohe Auflösung und eine super Qualität der Bilder. Die Vorteile einer Spiegelreflexkamera sind für mich die schlagenden Argumente, warum ich mittlerweile auf Reisen am liebsten diese Kamera nehme – auch wenn sie groß und schwer ist.Giraffe

Wenn’s mal klein und handlich sein darf…

…nehme ich meine Kompaktkamera – eine Canon PowerShot S100
(ja, ich geb’s zu: ich mag Canon 🙂 ). Sie ist klein, sie hat viele Funktionen und für eine Kompaktkamera macht sie super Fotos. Gerade wenn ich mal keine Lust darauf habe die große Spiegelreflexkamera mitzuschleppen, ist diese Kamera perfekt, um sie in der Hosentasche bei mir zu haben.

KompaktkameraWas mir wichtig ist: die Kamera löst auch dann schnell aus, wenn ich mal nen Schnappschuss machen will. Vermutlich kennt jeder von euch dieses frustrierende Gefühl, wenn man einen witzigen Moment einfach mal schnell aufs Bild bannen will und die Kamera will einfach nicht auslösen. Auf sowas hatte ich einfach keine Lust mehr!

Für so technisch versierte Hobbyfotografen wie mich *hust*, bietet diese Kamera außerdem eine ganze Reihe an praktischen Automatikfunktionen. Neben den Standardvarianten für Markoaufnahmen, Portraitaufnahmen oder Sportfotos, gibt es beispielsweise auch die Einstellung “Nachtaufnahmen ohne Stativ”. Ich finde es schon toll, wenn auch ohne Stativ relativ scharfe Nachtaufnahmen entstehen:

Statue bei NachtEiner der Hauptgründe für den Kauf speziell dieser Kompaktkamera war aber auch, dass es hierfür ein passendes Gehäuse gibt. Denn als Taucher, brauche ich auch eine Kamera-Variante:

Unter Wasser…

Meine Auswahlkriterien für die Unterwasserausrüstung waren mein begrenztes Budget und Handlichkeit. Die Kompaktkamera passt wirklich in meine Hosentasche und zusammen mit dem Gehäuse habe ich für diese Ausstattung grob 500 € bezahlt. Für eine Unterwasserkamera, die tatsächlich auch für Sport-Tauchgänge bis zu 30m geeignet ist, ist das wirklich ein Schnäppchen. CANON WP-DC43 Unterwassergehäuse
UnterwasserequipmentWer sich an meinen Bericht vom Coral Garden auf Bali erinnert, der weiß, dass ich dort so einige Probleme mit den hohen Wellen und der Rutschgefahr auf den Steinen im Wasser hatte. *autsch* Mit der Tauchflasche auf dem Rücken, Flossen & Maske in der einen Hand UND der Kamera in der anderen, war ich das ein oder andere Mal zugegebenermaßen einfach überfordert – und das schon bei dieser sehr handlichen Ausstattung! Mal abgesehen davon, ist es nicht sonderlich lustig, mit teurem Kameraequipment in der Hand auszurutschen. Für mich als Taucher mit gerade mal 49 Tauchgängen, ist das also völlig ausreichend.

Zurzeit besitze ich noch keinen externen Blitz. Auch wenn erfahrene Taucher darauf schwören und die Fotos sicherlich nochmal besser werden, wenn ein wenig extra-Licht dazu kommt. Ich gebe an dieser Stelle ganz ehrlich zu, dass ich mir noch nicht zutraue auch noch den Blitz zu handhaben. Sollte ich mir mal einen zulegen, wird das hier selbstverständlich ergänzt.  😉

Manta Rochen 3Übrigens: Ich habe mir die schwarze Version der Canon Powershot gekauft. Mittlerweile habe ich gehört, dass es gerade für Unterwasserfotos günstiger ist, sich die silberne Variante zuzulegen. Da schwarz die Sonne so schön anzieht, kommt es hier eher zu Problemen mit Beschlag, als bei der silbernen Variante. Tatsächlich kann ich von trüber Sicht unter Wasser (auf Grund von Nebel im Gehäuse) ein Lied singen. Das kann allerdings auch an Anfängerfehlern liegen – demnächst begleitet mich auf Reisen zusätzlich ein Fön (ja, auch in warme Länder!!!!), um die Kamera immer wieder gut trocknen zu können… 😉

Was es sonst noch zum Thema Fotografie zu sagen gibt:

Natürlich reicht eine gute Fotosausrüstung allein nicht aus, um aus einem tollen Motiv auch ein super Foto herauszuholen. Meiner Meinung nach benötigt man für wirklich tolle Fotos nicht nur die passende Kamera, sondern vor allem auch ein geschultes Auge und Kreativität.

Hierfür gibt es viele viele Fotobücher in denen man ein paar Tipps & Tricks zum Thema Bildaufbau abschauen kann. Wer sein Bücherregal nicht mit 10 verschiedenen Foto-Ratgebern aufstocken möchte, findet natürlich auch online viele Artikel zum Thema „gute Fotos“. Hier verweise ich gern an meinen Kollegen Tobias von KleineWeltreise, der zu diesem Thema einige interessante Artikel geschrieben hat.
Zum Abschluss kann ich nur aus eigener Erfahrung sagen: Üben, üben, üben. Dann klappt’s auch mit den tollen Fotos. 😉

Sind noch Fragen offen geblieben? Dann schreib mir einfach in den Kommentaren!

 

Karina

Karina

Karina ist 30 Jahre alt und lebt in Leipzig.
Tauchen, Reisen und Bloggen sind ihre großen Leidenschaften. Wann immer es möglich ist, erkundet sie die Welt und berichtet auf Zauberhaftes Anderswo von ihren zahlreichen Erlebnissen.
Karina

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