Tipps für einen Ausflug nach Amsterdam

Amsterdam. Woran denkst du zuerst, wenn du den Namen dieser Stadt hörst? Vielleicht an Tulpen, Käse, Coffee Shops und das berühmte Rotlichtviertel? Oder hast du vor deinen Augen die tollen Postkarten-Motive, die die Grachten von Amsterdam liefern? Egal welche Bilder jetzt in deinem Kopf sind, eines ist klar: Amsterdam ist immer eine Reise wert!

Ich war nun bereits mehrfach in Amsterdam. Immer wieder hat mich diese facettenreiche Stadt begeistert. Und dennoch hat es die holländische Metropole bisher nicht in meinen Blog geschafft.

Amsterdam im Herbst

Das liegt nicht etwa daran, dass ich Amsterdam nicht toll fände. Meine Besuche in dieser Metropole kennzeichneten sich vielmehr oft durch mindestens einen der folgenden Punkte:

  1. Ich war nur für ein paar Tage dort.
  2. Das Wetter hat sich von seiner grauesten Seite gezeigt. Im schlimmsten Fall war der Nieselregen inklusive.
  3. Ich hab mich meistens eher treiben lassen, als die Sehenswürdigkeiten zielstrebig abzuhaken.

Amsterdam ist in jedem Fall eine der Städte, in die ich immer wieder gern zurück kehre. Höchste Zeit also, dass ich dir verrate, welche Ecken der Stadt ich bisher am schönsten fand und was ich dort erlebt habe.

Eine Bootstour auf den Grachten

Was auch sonst? Eine Bootstour auf den Grachten gehört vermutlich zum Standard-Programm eines jeden Touristen in Amsterdam. Das ist schon leicht an der Anzahl der Boote zu erkennen, die über die Kanäle schippern.Grachten von Amsterdam

Aber… es ist nun mal einfach wirklich toll mit einem Boot über durch die Grachten von Amsterdam zu fahren. Immerhin sind es genau diese kleinen Kanäle, die den Charme der Stadt ausmachen. Außerdem finde ich es immer wieder schön, vom Wasser aus einen völlig anderen Blick auf die Metropole zu bekommen. Die Häuser entlang der Grachten sind erstaunlich klein, schmal und oft auch sehr windschief. Bei abendlichen Touren könnte ich auch schon an der einen oder anderen Stelle durch die großen Fenster einen kleinen Einblick in das Innenleben dieser Häuser und das Leben der Stadtbewohner. Ich fand das immer äußerst interessant. Touristenprogramm hin oder her – für mich gehört eine Grachtenfahrt zum Besuch in Amsterdam dazu.

Ein ganz besondere Stadtführung: Walking Dinner.

Normale Stadtführungen kann ja jeder. Ich hatte bei einem meiner Besuche in Amsterdam das Vergnügen an einem Walking Dinner teilnehmen zu dürfen. Eins vorab: diese Art der Stadtführung lohnt sich erst so richtig in Gruppen ab 6 Personen. Ein Walking Dinner gestaltet sich wie folgt: es gibt 3 Gänge die jeweils in 3 unterschiedlichen Restaurants serviert werden. Zwischen den einzelnen Gängen wurden wir von einer fröhlichen Stadtführerin durch die Stadt begleitet und bekamen die schönsten und wichtigsten Ecken von Amsterdam gezeigt. Eine perfekte Kombination, wenn du mich fragst.Die Grachten bei Nacht

Wir starteten mit unserer Vorspeise direkt am Dam Square. Mit angenehm gefüllten Magen ging es von dort in Richtung Grachten vorbei am Königspalast. Mit Blick auf einen Kanal, machten wir dann in einem weiteren Restaurant für den Hauptgang Halt. Kurz darauf ging es für uns in eines der Boote, mit welchem wir Amsterdam bei Nacht bestaunen konnten. Das Boot fuhr uns direkt zum großen Finale dieser Stadtführung: dem Dessert, welches – sicherlich nicht ohne augenzwinkerndem Hintergedanken – im Rotlichtviertel serviert wurde.

Das berühmt-berüchtigte Rotlichtviertel

Frag mich nicht wieso… jedes Mal wenn ich in Amsterdam war, habe ich mich abends zu einem Spaziergang in diesem Viertel hinreißen lassen. Natürlich nicht allein, das war mir dann doch unangenehm. Auch wenn ich bei meinem ersten Besuch in diesem Viertel ein komisches Bauchgefühl hatte, irgendwie finde ich das Rotlichtviertel immer wieder beeindruckend.

Grashoppers bei NachtEs zeichnet sich nicht nur durch die Damen aus, die in den Schaufenstern stehen und auf ihre Besucher warten. Es ist tatsächlich auch ein beliebter Ort um essen oder feiern zu gehen. Dementsprechend finden sich im Rotlichtviertel auch viele wirklich gute Restaurants und Pubs.

Sehr interessant fand ich außerdem das Prostitutionsmuseum. Hier kann sich der Besucher anschauen, wie es in den Räumen hinter den Schaufenstern aussieht, welche Gegenstände nach dem Besuch bei einer Prostituierten vergessen worden und generell, wie sich die Geschichte dieses Viertels entwickelt hat.
Du hast bereits genug vom Stadtzentrum und den touristischen Highlights der Stadt gesehen? Dann rate ich dir, fernab der touristischen Hauptrouten in die Stadt einzutauchen und die unterschiedlichen Stadtteile zu erkunden.

Amsterdam Ost

Der östliche Teil von Amsterdam liegt sehr nah an der Innenstadt, hat aber trotzdem seine ganz eigene Atmosphäre. Wenn es ums Essen gehst, wirst du dieses Stadtviertel definitiv nicht hungrig verlassen. Im Osten von Amsterdam finden sich zahlreiche kleine Cafés und Cocktail Bars. Oder willst du lieber shoppen gehen? Dann sind die Czaar Peter Stree und die Javastraat genau der richtige Ort für dich. Darf’s lieber ein wenig mulit-kulti sein? Dann nimm dir Zeit um gemütlich über den Dappermarket zu laufen.Amsterdam

Nach einem anstrengenden Tag in Amsterdam kannst du von der Dachterasse des „The Volkshotel“ aus den Blick über die Stadt genießen. Oder aber du gehst ins Roest und entspannst bei einem Drink direkt am Wasser.Hauptbahnhof Amsterdam bei Nacht

Amsterdam West

Der Westen von Amsterdam bietet ein bunt-gemischtes Pflaster aller möglicher Kulturen. Die Atmosphäre in diesem Stadtteil ist sehr entspannt und sehr multikulturell geprägt. Hier gibt es zahlreiche Vintage Boutiquen, schnuckelige Cafés und großartige Restaurants.Guten Morgen Amsterdam

Lust dir den Magen vollzuschlagen? Dann besuche die Foodhallen, iss großartiges asiatisches Street Food in Happyhappyjoyjoy (ist das nicht ein grandioser Name?), verlieb dich in die Pasta der Spaghetteria und zum Dessert – gönn dir Amsterdams besten Apfelkuchen im Café Winkel.

Der Norden von Amsterdam

Um in den Norden der holländischen Metropole zu gelangen, musst du die Fähre nehmen. Dieser Stadtteil kennzeichnet sich durch seine raue Industrieatmosphäre. In den letzten Jahren ist dieser Stadtteil zu einer der coolsten Gegenden geworden, in welcher Hotspots wie Pilze aus dem Boden schießen. Jeden Monat findet in den IJ-hallen ein Flohmarkt statt, der die Herzen von Second-Hand-Liebhabern höher schlagen lässt. Nach einer ausgiebigen Shopping-Tour kann ich dir Café de Ceuvel, Noordlicht oder Pllek empfehlen. Hier kannst du den Tag gemütlich ausklingen lassen, während du leckeres Essen und Getränke, direkt am Wasser genießen kannst.Hauptbahnhof Amsterdam vom Wasser aus

Wenn ich es geschafft habe, dir Lust auf einen Kurztrip nach Amsterdam zu machen, dann schau doch mal auf Urlaubsguru * vorbei. Hier findest du günstige Angebote für deinen Kurztrip und weitere tolle Schnäppchen.

Und? Was sagst du?
Hast du noch mehr tolle Tipps für Amsterdam, die auf meiner Übersicht nicht fehlen dürfen?Amsterdam im Herbst II

* Dieser Artikel enthält einen gesponsorten Link.

Karina

Karina

Karina ist 29 Jahre alt und lebt in Leipzig.
Tauchen, Reisen und Bloggen sind ihre großen Leidenschaften. Wann immer es möglich ist, erkundet sie die Welt und berichtet auf Zauberhaftes Anderswo von ihren zahlreichen Erlebnissen.
Karina

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